Eine vertane Chance Doña-Carmen-Stellungnahme zum Entwurf für ein „SexArbeitsGesetz“ (SAG)

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von marleen2010, 1. Juli 2026.

  1. marleen2010

    marleen2010 Stammschreiber

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    Ein mittlerweile in zweiter Fassung vorliegender Entwurf für ein „SexArbeitsGesetz“ (SAG) beansprucht, eine Alternative zum Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) zu sein. Mit diesem Anspruch ist das SAG aus Sicht von Doña Carmen gescheitert. Nachfolgende Ausführungen begründen diese Einschätzung.

    Hier weiterlesen:https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/Eine-vertane-Chance.pdf
     
    Nasegrün, rabatz16, JordanBelfort und 2 andere danken dafür.
  2. HackyFZ

    HackyFZ Stammschreiber

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    nur damit ich auch verstehe:
    Warum beschäftigt man sich mit diesem Thema wenn Teile der Politik und andere lautstarke Fürsprecher das Nordische Modell/Freierbetrafung fordern ?
    Das ist doch dann alles hinfällig.

    Hü oder Hott ?
     
    Nasegrün und Prisma01 danken dafür.
  3. Jochen123

    Jochen123 Stammschreiber

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    Du sagst es, TEILE der Politik will das nordische Modell, zum Glück keine Mehrheit.

    Ich glaube auch nicht, dass das nordische Modell kommt. Es funktioniert nicht, in den Ländern gibt's weiterhin Prostitution und in Schweden die höchsten Vergewaltigungsraten.
    Wenn Prostitution hier wirksam verboten würde, dann kann sich jeder vorstellen was hier los sein wird, wenn die Vergewaltigungszahlen hier nach oben schnellen werden, dann wird die AFD aber ganz schnell bei 40-50% sein. Das werden die anderen Parteien nicht riskieren. Außerdem kostet es Steuereinnahmen das Gewerbe zu verbieten.
     
    Nasegrün, rabatz16 und marleen2010 danken dafür.
  4. pcpopper

    pcpopper Stammschreiber

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    … weil dies noch der demokratische Prozess ist. Es ist noch nichts entschieden. Unterschiedliche Parteien legen ihre Vorschläge vor. NGOs wie Dona Carmen machen sich auch öffentlich Gedanken. Hiffentlich haben sie über Lobbyarbeit und politischen Kontakte Einfluss darauf.

    persönlich hoffe ich auch nicht auf das nordische Modell. Ich plädiere für bessere Anerkennung von Sexarbeit und keine Sigmatisierung von Freiern.
     
    Wet&Dry, Nasegrün, rabatz16 und 2 andere danken dafür.
  5. marleen2010

    marleen2010 Stammschreiber

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    Das ProstSCHG und der Sexkaufverbot haben das gleiche Ziel: Prostitution einzudämmern nur mit anderen Mitteln. Beim Sexkaufverbot wird die Nachfrage bekämpft, beim ProstSCHG die Angebotsseite. (Vernichtung der Infrastruktur. siehe S.22 ) In dieser Legislatur ist, wie Jochen123 , richtig erkannt, keine Mehrheit für den Sexkaufverbot. Dafür eher eine Verlängerung und Verschärfung des ProstSCHG zu erwarten sein.
     
    Nasegrün und rabatz16 danken dafür.