Zur Testung, die vollkommen annonym abläuft (das Ergebnis kommt per E-Mail oder man ruft dort an) und komplett kostenlos ist, wird auch im WIR in Bochum, dem Gesundheitsamt angeboten. Da wird keine Überweisung benötigt. Siehe hier: Gesundheitsamt Bochum - Walk In Ruhr Allerdings schreiben sie, dass sie nur noch Leute, die in Bochum wohnen testen, weil es zu viel Nachfrage gibt. Was zeigt, dass Conny Recht hat, das sollte man ernst nehmen. Gesundheitsämter gibt es aber ja in jeder größeren Stadt. Also testen ist super einfach, kostenlos und annonym. zur Info, es wird auch der Morgenurin getestet, also entweder gar nicht oder min. für einige Stunden nicht vorher aufs Klo gehen, weil die Krankheitserreger in der Harnröhre oder Blase sonst rausgespült werden und deren Konzentration dann zu niedrig sein könnte und die erst über ein paar Stunden nachwachsen müssen (dem Sinn nach wurde es mir so erklärt). Eine kostenlose Beratung über sexuel übertragbare Krankheiten kriegt man auf Wunsch auch direkt kostenlos beim Testtermin.
Extra dafür nur angemeldet. Soll ixh raten wer du bist Mensch kinders. Geht einfach mal alle 2 Monate zum Urologen für ein checkup. Damit manN ohne schlechtes gewissen weiter kann.
Was für Bürokratie? Du gehst zum Gesundheitsamt, wirst dort getestet und beraten. Die Fragen dich weder nach deinem Namen, noch ob du gesetzlich oder privat Versichert bist, es ist völlig annonym. Dann denkst du dir ein Codewort/Fantasienamen aus, dem deine Proben zugeordnet werden. Du hast dann die Wahl denen eine E-Mail Adresse zu geben, dann kriegst du ca. eine Woche später die Ergebnisse. Oder du rufst dort an, sagst dein Codewort und kriegst dann dein Ergebnis telefonisch mitgeteilt. Keine Rechnung, keine Überweisung, kein Ausweis zeigen, keine Versichertenkarte.
Das Risiko hast du doch genauso im privaten Umfeld - was hat das mit Bordellen zu tun - und die Ausbreitung oder Zunahme der STi ist anteilsmäßig durch offenen Umgang mit Sex (auch) besonders außerhalb des Paysex zusehen. Dort gelten keine Regeln des ProstSchG. Lecktüchern - im Prinzip ja - man nimmt einfach ein Kondom - Spitze abschneiden und einmal längs .. geht auch mit “langen Fingernägeln “ - ist zahlreich in unzähligen Videos auf Youtube zur “Aufklärung” durchgekaut. auch günstiger im Preis. Edit: hmm sehe auch gerade erst den Nick und Tatsache des Post #1 .. also war das wohl eher ein Troll Post ? Nun ja. Haste dich nicht getraut mit deinem normalen Account?
Hallo zusammen, Lecktücher machen mir persönlich richtig Spaß. Mit gutem Gewissen leckts sich länger und intensiver. Meine Lieblings DL hatte mal beim Versand eine Gratispackung abgestaubt. Preis ist tatsächlich ein wenig hoch. 4 Stck. für 14 € beim Orion. Oder selber bauen. Außen Toppits, innen Geschmack. Hab mit zahlreichen Damen drüber gesprochen. Kenntnis war nicht sehr weit verbreitet. Glaube ich besorg mir mal selbst eine Packung und mach Werbung.
Kurzes Update, die Therapie schlägt langsam an. Der Ausschlag wird langsam weniger, alles andere ist ein wenig in Unordnung geraten. Irgendwie habe ich Darm Probleme. Anfang nächsten Monat werde ich mich nochmals testen lassen müssen. Dieser ganze Stress nur wegen einer halben Stunde. Um bestimmte Clubs werde ich in Zukunft einen Bogen machen. Zungenküsse werde ich mir auch sparen. Passt auf euch auf
Moin, was hat die Ansteckung eigentlich mit dem Urologen zu tun? Steckt man sich nicht an wenn man regelmäßig zum Urologen geht? Ich bin regelmäßig da für die Vorsorge Untersuchung und hatte mir vor drei Jahren trotzdem Chlamydien eingefangen. Mir wurde schnell geholfen, aber bei dem Urologen habe ich seit damals immer ein komisches Gefühl wenn ich wieder hin bin.
Urologe sollte doch unbedenklich sein. Beim Zahnarztbesteck bin ich skeptischer. In Bochum war ich auch mal beim Urologen. Schöne Praxis. Beim Lidl am Bermudadreieck. War aber damals alles gut. Tatsächlich ein Verdacht außerhalb vom Paysex. Gibts auch.
Da ich meine eigene Infektion hier im Thread ja schon offen angesprochen habe, lässt mir ein Punkt einfach keine Ruhe: die enorme Unterschätzung der Ansteckungsdauer und die Sorglosigkeit, die damit oft einhergeht. Ich will hier absolut niemandem unterstellen, dass jemand andere *wissentlich* oder mit Absicht ansteckt. Darum geht es mir überhaupt nicht. Aber mir fällt auf, wie leichtfertig viele Männer – oft aus purem Unwissen – mit dem Risiko umgehen und der Krankheit damit ungewollt helfen, sich munter weiterzuverbreiten. Das Tückische an der Sache ist ja der Verlauf: Das erste Geschwür tut nicht weh und verschwindet nach ein paar Wochen von selbst. Viele denken dann: „Aus den Augen, aus dem Sinn, mein Körper hat das geregelt.“ Dass man ohne Behandlung aber bis zu zwei Jahre lang sexuell hochansteckend bleibt, haben viele überhaupt nicht auf dem Schirm. Und selbst wenn die Infektion erkannt ist und man in Behandlung ist, lauert die nächste Falle. Wenn man beispielsweise eine Tablettentherapie macht, reicht es eben nicht, nach 10 Tagen zu sagen: „Die Symptome sind weg, also passt das schon wieder.“ Man ist mitten in der Einnahmezeit oft immer noch infektiös. Die Schutzfristen – also der Verzicht während der gesamten Behandlung plus die Sicherheitswoche danach – müssen einfach konsequent eingehalten werden. Diese Sorglosigkeit nach dem Motto „Ich merke ja nichts mehr, wird schon schiefgehen“ ist genau der Grund, warum die Infektionszahlen seit Jahren wieder steigen. Am Ende ist es eine Frage der Verantwortung. Man muss die medizinischen Fakten und Fristen einfach ernst nehmen, auch wenn es nervt oder man sich eigentlich schon wieder topfit fühlt. Wie seht ihr das? Habt ihr in Gesprächen oder aus eigener Erfahrung auch das Gefühl, dass diese Fristen nach der Diagnose oft viel zu locker genommen werden?
Schon komisch das sich nur Männer anstecken und wo? Habe noch von keiner aus den Clubs gehört: Ich habe mir was geholt. Die arbeiten tagtäglich mit dutzenden von Freiern und sind immer gesund?
Ich war letztens auf einer kommerziellen Gangbang-Party eines bekannten Anbieters, Eintritt 130€, es wird ein HIV Test gemacht, aber m.W. nicht ein Test auf andere Dinge. Ich war nur als Zuschauer da, wollte einfach mal sehen was da so abläuft. In Summe sehr interessant, ca. 80 Fk haben 4 oder 5 Damen oral, vaginal und anal dauergefickt, jeweils mindestens 2 Fk gleichzeitig, immer so nach 2...4min wurde gewechselt. Alles ohne Schutz, was legal ist, da es eine geschlossene Veranstaltung und keine Prostitution ist. Kondome lagen überall aus, aber ich habe nur genau einen Fk gesehen, der eines benutzt hat. Letztlich hat jeder Fk seinen Schwanz im Sperma mehrerer Vorgänger gebadet. Neben den Frauen lagen zeitweise 1 bis 2 Fk, die die wenigen Sekunden des Fickerwechsels nutzten, um das aus den Damen herauslaufende Sperma abzulecken. Es gab auch was Gutes zu essen und ganz nette Gespräche mit den Leuten, wirklich einige sehr nette Stunden mit ganz normalen durchschnittlichen Mitbürgern dort. Trotzdem war ich als normaler Clubgänger etwas geflashed und frage mich, wie das bzgl. Infektionen für die Teilnehmer funktionieren kann.
Danke für den Bericht. Das ist ja der absolute Irsinn was die Gesundheit angeht. Vor allem teile ich deine Meinung Corny2010, dass fast keiner (mich eingeschlossen) wirklich über diese Themen genug informiert ist. Z.b. diese HIV Tests vor der Gangbang Party, wissen die Leute überhaupt, dass die Tests erst nach 6 bis 12 Wochen (je nach Test) eine neue HIV Infektion anzeigen können, diese Personen aber schon ansteckend sind? Diese Tests wiegen die Leute also in falscher Sicherheit. Eine andere Geschichte, neulich habe ich mich, aufgrund dieses Topics hier, mit einer meiner Stamdamen über das Thema orale Übertragung und unerkannte infektionen im Mund unterhalten. Sie wusste nichtmal dass das überhaupt möglich ist, und das mit 15 Jahren Joberfahrung in Clubs, sehr guter Integration in Deutschland und intelligent ist sie auch. Zugegeben, ich habe durch dieses Topic hier auch einiges dazu gelernt. Aber ich arbeite auch nicht als DL seit mehr als 15 Jahren in dem Geschäft. Von daher glaube ich, sowohl bei uns Männern, als auch bei den DLs ist viel zu wenig Wissen über Ansteckungsgefahren usw. vorhanden.
@ClubPeter Ich meine mal vom Onkel des Schwagers eines Bekannten gehört zu haben, das es in bestimmten Läden genauso jeden Tag abgeht. Da hätte man für 130 Euro 90 Minuten mit einer DL Zeit. Und bekommt noch einen Kaffee. Ok das Essen gibt es nicht.Der Eintritt ist aber dabei.
@Jaxster @onkel gülle Die Anatomie der Arroganz: Warum manche Männer beim Thema Syphilis die Realität komplett ausblenden Wer in einschlägigen Foren liest, mit welcher mentalen Gymnastik sich manche Männer das Thema STI und Prostitution schönreden, fasst sich an den Kopf. Da wird die Schuld lieber auf die Frauen geschoben, anstatt Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. 1. Biologie schlägt Ego: Unsichtbar bedeutet nicht gleich Gesund Beim Mann: Das primäre Symptom (der harte Schanker) zeigt sich meist außen am Penis – kaum zu übersehen beim täglichen Gang zur Toilette. Bei der Frau: Das Geschwür bildet sich im Anfangsstadium oft intern (tief in der Vagina oder am Muttermund). Es ist schmerzlos. Dass eine Frau nicht laut „Ich habe mir was geholt“ ruft, ist keine göttliche Immunität, sondern schlicht unsichtbare Anatomie. Viele wissen es anfangs selbst nicht. 2. Die 40/50-Euro-Illusion Wer in einen Billig-Puff rennt, 50 Euro auf den Tisch legt und dafür die medizinische Überwachung eines Schweizer Privatkrankenhauses erwartet, lebt komplett an der Realität vorbei. Im Niedrigpreissektor regiert brutaler wirtschaftlicher Druck und oft pure Existenznot – kein engmaschiges tägliches Labor-Screening. Wer glaubt, für den Preis ein "Rundum-Sorglos-Paket" zu kaufen, ist nicht nur naiv, sondern gefährlich ignorant. 3. Das Feigheits-Prinzip: Anonymität als Freifahrtschein Ob als gesichtsloser Avatar im Forum oder als anonymer Freier hinter der Clubtür: Viele Männer nutzen die vermeintliche Anonymität, um jeglichen moralischen Kompass und Anstand an der Garderobe abzugeben. Weil draußen niemand von ihren Trieben erfährt, mutieren sie im geschützten Raum zum rücksichtslosen Konsumenten, der denkt, mit ein paar Scheinen auch die Naturgesetze und den Respekt ausgehebelt zu haben. Hört auf, die Verantwortung für eure Gesundheit auf die Frauen abzuwälzen, die in diesem System ohnehin den härtesten Part haben. Wer ungeschütztes Russisch-Roulette im Hochrisikomilieu spielt und sich danach über Infektionen wundert, scheitert nicht an den Frauen – sondern an seiner eigenen, unerschütterlichen Überheblichkeit.
Ja, der Opa meiner Katze hat das auch immer erzählt, von ihm weiß ich auch, dass das von der Farbe der Teppiche abhängen soll. Die Party fand ich allerdings schon nochmal deutlich anders, es ist einfach vollkommen animalisch und extrem aufgeladen, wenn sich im Raum 4 bis 5 Männergruppen gleichzeitig an jeweils einer Dame abarbeiten und diese dann zunehmend von oben bis unten vollgespritzt ist und keinerlei Hemmungen bestehen, seinen Schwanz oder Mund in diese Soße einzutauchen, bzw. genau das, zusammen mit dem extremen Gruppenerlebnis, ist ja wahrscheinlich der Fetisch der Teilnehmer. Das ist für mich alles ok und gut, nur geht es hier gerade um das Thema Infektionen, und da sowohl die Damen als auch die Teilnehmer offenbar sehr regelmäßig diese Events besuchen, verstehe ich nicht, wie das diesbezüglich funktionieren kann. Bei den von deinem Schwager genannten Clubs (die ja sicher alle im Ausland sein müssen) ist es vielleicht minimal entschärft, aber auch da verstehe ich nicht, wie es für die DLs funktioniert, die ja täglich da sind. Bei STIs ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei ca. 30% (HIV sehr deutlich darunter), und wenn zb jeder 100ste Kunde etwas mitbringt, kommt die DL alle 2 Wochen damit in Berührung, und steckt sich alle 6 Wochen einmal an, sehr konservativ geschätzt. Also, wie funktioniert das???
Ich habe mich hier irgendwann angemeldet, aber nicht mitgeschrieben, weil ich jemanden kennengelernt habe und in den letzten Jahren die Dienste von Prostituierten nicht in Anspruch nahm. Wir trennten uns Anfang dieses Jahres. Ich möchte von meiner aktuellen Situation berichten. Wenn das für für Diskussion irrelevant ist, bitte löschen. Seit ein paar Monaten gehe ich alle 2-3 Wochen für ein paar Stunden in einen hier sehr beliebten Club. In der Zeit hatte ich mit weniger als 10 Frauen ausnahmslos geschützten Sex. Letzte Woche fühlte ich mich nicht wohl. Ich hatte Schmerzen in der Leistengegend und im unteren Bauchbereich rechts. Außerdem bemerkte ich eine leichte Schwellung des rechten Hodens. Kein Hautausschlag, kein eitriger Ausfluss, kein Brennen beim Pinkeln. Anfang dieser Woche sollte ich zum routine Checkup bei meinem Hausarzt und wollte mit ihm bei der Gelegenheit über meine Beschwerden sprechen. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Ende der Woche wurden die Schmerzen unerträglich und ich merkte, dass mein rechter Hoden deutlich vergrößert ist. Laut meinem Thermometer hatte ich über 40° Fieber. Mir war so schwindlig, dass ich ich nicht mehr stehen konnte. Ich habe es wirklich mit der letzen Kraft ins Krankenhaus geschafft. Die Diagnose Nebenhodenentzündung (Epididymitis). Die Ärztin vermutete eine sexuell übertragbare Infektionen als die Ursache und fragte mich, ob ich ungeschützten Sex hatte. Das hatte ich wirklich nicht. Der PCR Test bestätigte ihre Vermutung. Chlamydien und Tripper Der Abstrich aus der Harnröhre ist kein Vergnügen, das könnt ihr mir glauben. Ich bekomme seit ein paar Tagen das Breitband Antibiotikum Ceftriaxon intravenös, sowie Doxycyclin als Tabletten. Dazu Schmerz- und entzündungshemmende Mittel. Das Fiber ist mittlerweile auf ca. 38° gesunken. Die Schmerzen kann ich mittlerweile aushalten und schwindlig ist mir auch nicht mehr. Die Schwellung des Hodens geht gefühlt (noch) nicht zurück. Bei der Visite wurde mir heute mitgeteilt, dass ich mindestens noch bis Freitag das Krankenhausbett genießen darf. Ich hoffe, dass diesen Jackpot zu erwischen so gut wie unmöglich ist, denn diesen Shit wünsche ich wirklich niemanden.