Auf der Homepage steht zum 28.2.2026 ist schluss? Hat wer Input, warum? Und wo die süßen Hühner jetzt aufschlagen?
Beim suchen gibt es Hinweise auf eine Anmietung als Flüchtlingsunterkunft durch die Stadt Frechen. Frechen möchte Etablissement „Casa Amore“ für Flüchtlinge nutzen | Kölner Stadt-Anzeiger Die zahlen besser als ein Puff?
Wird wohl eine wirtschaftliche Entscheidung des aktuellen Besitzers sein. Oder hat der nichts mitzureden ?
Das wäre spannend zu wissen! Und ggf. vielsagend... Ich gehe davon aus, dass die Stadt einfach besser zahlt, ggf. unterstützt durch Landes- oder Bundesmittel. Ist ja genug Kohle da über die abgezockten Steuern. - Ich fand das Casa amore sehr gepflegt, und ich machte dort nie schlechte Erfahrungen. Echt schade. Über den Verbleib einiger "Hühner" (Ich greife den Begriff auf) wäre ich auch gern informiert. Es waren sehr liebenswerte dort.
Klar hat der was mitzureden. Der hat das, was die Stadt benötigt, nämlich eine verfügbare Immobilie fernab von Wohnbebauung. Ich meine mich zu erinnern das der Laden mitten im Gewerbegebiet zwischen zwei Speditionsgeländen liegt. Die Kommunen sind gehalten, Aufnahmeplätze für Flüchtlinge vorzuhalten. Und zwar dann, wenn das Land es sagt. Man kann ja auch schlecht zu den Flüchltingen sagen, pennt ihr mal im Stadtpark, wir suchen erstmal ne geeignete Unterkunft. Also, verfügbare Immobilie, keine zu erwartenden Anwohnerproteste, da wird die Stadt eine erkleckliche Miete zahlen. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 wurden teilweise Langzeit-Mietverträge zu absurden Konditionen für vollkommene Bruchbuden abgeschlossen, da hatten einige Eigentümer ausgesorgt. Im Grunde haben da alle was von: der deutsche Normalbürger bekommt keine unerwünschten Nachbarn, die Kommune hat ihre Verpflichtungen erfüllt, und der Aufwand des Puffbesitzers um an Bargeld zu kommen erschöpft sich in Zukunft auf einen Gang zum Geldautomaten, ohne die Mühen die das Dasein als Puffbesitzer normalerweise so mit sich bringt.
@Alfred_Tetzlaff: Okay, du hast die Nutznießer benannt. Danke. Indessen war der Laden m.E. gut organisiert, sauber und wurde von teils durchaus attraktiven Frauen angesteuert. Ich sehe das so, dass ein relevanter Infrastrukturbaustein wegfällt, verkneife mir die Wertung dessen und stelle die Frage nach ortsnahen Alternativen, die Vergleichbarkeitswert hätten. Da durchaus Anbieter wie Nachfrager hier reinschauen dürften, bin ich wohl nicht der einzige, der sich diese Frage stellen dürfte. Der Immobilienbesitzer (unsicher, ob er mit dem bisherigen Betreiber identisch ist) hat natürlich den Deal seines Lebens gemacht, wie bei hunderten Betreibern damaliger Hotels seit 2015. Da die Erfahrungen nun langjährig vorliegen, wird er sich auch gegen den Wert- und Substanzverlust der Immobilie gegenüber der Stadt Frechen entsprechend abgesichert haben, zumal eine langjährige Vertragslaufzeit vereinbart haben. Ich glaube kaum, dass die Damen frühzeitig informiert wurden, die Nachfrager naheliegenderweise ja sowieso nicht. Der Besitzer wird bis zuletzt verhandelt haben.